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DER KINDERFÜHRERSCHEIN VON WEBMASTER.DE

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durchs Internet.

Neun Situationen, die wirklich passieren können. Du entscheidest, siehst die Folge und lernst den sicheren Weg.

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Ein Bild geht auf Reisen

Mia schickt einem Freund ein lustiges Foto. Der Freund leitet es weiter. Dann macht jemand einen Screenshot.

Was sollte Mia vor dem Senden bedenken?

DAS NIMMST DU MIT

Die 10 Netz-Regeln

Keine Verbote zum Auswendiglernen, sondern zehn Dinge, die dich stark machen, wenn online etwas komisch, peinlich oder gefährlich wird.

  1. 01
    Stopp vor dem KlickZeitdruck ist ein Warnsignal. Atme durch und prüfe erst.
  2. 02
    Privat ist nicht geheimBilder und Nachrichten können kopiert und weitergeschickt werden.
  3. 03
    Erst fragen, dann teilenMenschen auf Bildern entscheiden mit, ob etwas verschickt wird.
  4. 04
    Passwörter bleiben bei dirJedes wichtige Konto bekommt ein eigenes, langes Passwort.
  5. 05
    Gib nur Nötiges freiStandort, Kontakte, Kamera und Mikrofon sind keine Selbstverständlichkeit.
  6. 06
    Fremde bleiben fremdKeine geheimen Treffen, privaten Bilder oder Vertrauensbeweise.
  7. 07
    Mach bei Mobbing nicht mitNicht antworten oder weiterleiten: Beweise sichern und Hilfe holen.
  8. 08
    Installiere nicht aus NeugierProgramme kommen aus offiziellen Quellen und werden gemeinsam geprüft.
  9. 09
    Sichere, was dir wichtig istEine zweite Kopie schützt Fotos, Projekte und Erinnerungen.
  10. 10
    Hilfe holen ist immer richtigDu bist nicht schuld. Eine vertraute Person hilft, ohne dich fertigzumachen.
ECHTE FÄLLE · ECHTE ZAHLEN · DIREKTE QUELLEN

Zahlen, die wach machen.

Das hier sind keine Geschichten zum Gruseln. Die belegten Zahlen zeigen, warum die Netz-Regeln wichtig sind. Schwere Themen liest du am besten gemeinsam mit einer erwachsenen Vertrauensperson.

3.457Fremde suchen gezielt KinderDeutschland · Polizeiliche Fälle 2024
57 %Beleidigungen sind für viele AlltagDeutschland · 12 bis 19 Jahre · 2024
13.000+Erpressung endete für Kinder tödlichUSA · Behördenmeldungen 2021 bis 2023
12,5 Mrd. $Betrug ist eine weltweite IndustrieUSA · Gemeldete Verluste 2024
01Fremde suchen gezielt KinderDeutschland · Polizeiliche Fälle 20243.457

So viele Fälle von Cybergrooming registrierte die deutsche Polizei 2024. Im Vorjahr waren es 2.580; das Dunkelfeld dürfte größer sein.

Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention ↗
02Ein Bild verschwindet nicht einfachDeutschland · BKA-Lagebild 202345.191

2023 erreichten die registrierten Fälle zu Herstellung, Verbreitung, Erwerb und Besitz von Missbrauchsdarstellungen von Kindern einen neuen Höchststand.

Quelle: Bundeskriminalamt ↗
03Missbrauch ist kein fernes ProblemDeutschland · Polizeiliche Erfassung 202354 pro Tag

Das BKA ordnete für 2023 durchschnittlich 54 Kinder und Jugendliche pro Tag als Opfer sexuellen Missbrauchs ein. Diese Zahl umfasst Online- und Offline-Taten.

Quelle: Bundeskriminalamt ↗
04Das Handy klingelt nicht immer harmlosDeutschland · Beschwerden 2024154.624

So viele Beschwerden über Rufnummernmissbrauch erhielt die Bundesnetzagentur 2024. Rund 60 Prozent betrafen SMS und Messenger.

Quelle: Bundesnetzagentur ↗
05Tausende Nummern mussten abgeschaltet werdenDeutschland · Maßnahmen 20246.490

Die Bundesnetzagentur ordnete 2024 die Abschaltung tausender missbrauchter Rufnummern an, unter anderem wegen betrügerischer Nachrichten.

Quelle: Bundesnetzagentur ↗
06Cyberkriminalität kennt keine GrenzeDeutschland · Polizeiliche Fälle 2024333.268

Das BKA erfasste 2024 131.391 in Deutschland verübte Cybercrime-Fälle und weitere 201.877 Taten aus dem Ausland oder von unbekanntem Ort.

Quelle: Bundeskriminalamt ↗
07Ein Klick kann Milliarden kostenDeutschland · Schadensschätzung 2024178,6 Mrd. €

Diese Schadenshöhe durch Cyberangriffe in Deutschland nennt das BKA für 2024 auf Grundlage einer Bitkom-Erhebung. Es handelt sich um eine Wirtschaftsschätzung.

Quelle: BKA-Bundeslagebild Cybercrime ↗
08Die Lüge landet direkt auf dem DisplayDeutschland · Repräsentative Jugendstudie 202461 %

61 Prozent der 12- bis 19-Jährigen begegneten laut JIM-Studie 2024 innerhalb eines Monats Fake News. 2021 waren es 42 Prozent.

Quelle: JIM-Studie 2024 ↗
09Beleidigungen sind für viele AlltagDeutschland · 12 bis 19 Jahre · 202457 %

Mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen sah im Monat vor der JIM-Befragung beleidigende Kommentare im Netz.

Quelle: JIM-Studie 2024 ↗
10Jede neunte Person wurde selbst getroffenDeutschland · 12 bis 19 Jahre · 202411 %

Elf Prozent der Jugendlichen gaben an, im letzten Monat online persönlich beleidigt worden zu sein. Das ist mehr als nur ein gemeiner Kommentar irgendwo.

Quelle: JIM-Studie 2024 ↗
11Bilder tauchen auf, obwohl niemand sie gesucht hatDeutschland · 12 bis 19 Jahre · 20241 von 4

Ein Viertel der Jugendlichen berichtete 2024 von ungewolltem Kontakt mit pornografischen Inhalten innerhalb eines Monats.

Quelle: JIM-Studie 2024 ↗
12Sexuelle Belästigung erreicht das SmartphoneDeutschland · 12 bis 19 Jahre · 2024Fast 1 von 3

Fast jede dritte befragte jugendliche Person gab an, schon einmal online sexuell belästigt worden zu sein, überwiegend auf Social-Media-Plattformen.

Quelle: JIM-Studie 2024 ↗
13Das Handy nimmt mehr Zeit als geplantDeutschland · 12 bis 19 Jahre · 20242 von 3

Zwei Drittel der Jugendlichen sagten 2024, dass sie häufig länger am Smartphone bleiben als ursprünglich beabsichtigt.

Quelle: JIM-Studie 2024 ↗
14Schon Grundschulkinder sehen zu vielDeutschland · 6 bis 13 Jahre · 20248 %

Acht Prozent der internetnutzenden Sechs- bis 13-Jährigen trafen bereits auf Inhalte, für die sie zu jung waren. Fünf Prozent sahen Inhalte, die Angst machten.

Quelle: KIM-Studie 2024 ↗
15Erpressung endete für Kinder tödlichUSA · Behördenmeldungen 2021 bis 202313.000+

FBI und US-Heimatschutz erhielten von Oktober 2021 bis März 2023 mehr als 13.000 Meldungen zu finanzieller Sextortion Minderjähriger. Mindestens 20 Suizide wurden damit in Verbindung gebracht.

Quelle: FBI ↗
16Die Drohung kommt jeden Tag hundertfachInternational/USA · Meldedaten bis 2023812 pro Woche

Eine Auswertung von CyberTipline-Daten fand im letzten untersuchten Jahr durchschnittlich 812 Sextortion-Meldungen pro Woche. Meldungen sind nicht mit eindeutigen Opfern gleichzusetzen.

Quelle: Thorn und NCMEC ↗
17Fast 100.000 Hinweise an einem TagUSA/international · Meldungen 202336 Mio.

NCMEC erhielt 2023 rund 36 Millionen CyberTipline-Meldungen zu vermuteter sexueller Ausbeutung von Kindern. Mehrere Meldungen können denselben Inhalt betreffen.

Quelle: NCMEC ↗
18KI machte aus harmlosen Bildern MissbrauchsmaterialUSA/international · Meldungen 20234.700

So viele CyberTipline-Meldungen bezogen sich 2023 auf KI-generierte Missbrauchsdarstellungen oder sexuell ausbeuterische KI-Inhalte.

Quelle: NCMEC ↗
19Mitschüler erzeugen falsche NacktbilderUSA · Befragung von 1.040 Minderjährigen · 20231 von 10

In einer US-Befragung berichtete etwa jede zehnte minderjährige Person, von Fällen zu wissen, in denen Gleichaltrige KI-Nacktbilder anderer Kinder erstellt hatten.

Quelle: Thorn ↗
20Betrug ist eine weltweite IndustrieUSA · Gemeldete Verluste 202412,5 Mrd. $

US-Verbraucher meldeten 2024 Verluste von 12,5 Milliarden Dollar durch Betrug. Allein falsche Identitäten und vorgetäuschte Unternehmen verursachten 2,95 Milliarden Dollar.

Quelle: Federal Trade Commission ↗
WENN ETWAS PASSIERT IST

Du bist nicht schuld und musst es nicht allein lösen.

Zeige die Nachricht oder Situation einer erwachsenen Person, der du vertraust. Bei Mobbing, Drohungen oder Bildern gilt: nicht weiterleiten, wichtige Beweise sichern und gemeinsam Hilfe holen.

Hilfe bei Mobbing und Erpressung → Nummer gegen Kummer ↗